Die Geschichte des Floatens
Das "Zeitalter der Floatarien" beginnt im Jahre 1950. Damals wollten Dr. John C. Lilly, ein Psychoanalytiker und Experte für Neuropsychologie, und sein Partner, Neuropsychologe Dr. Jay Shurley, die Quelle der bewussten Gehirntätigkeit erforschen. Aus diesem Anlass versuchten die beiden Forscher ein System zu bauen, das die Umwelteinflüsse in der Praxis möglichst gut isoliert. So entstanden die ersten sehr einfachen Floatarien, die in den nachfolgenden Jahren immer besser wurden.
Das Floaten nach der REST (Restrictet Environmental Stimulation technique - Die Technik der begrenzten Umweltstimulation) ist ein entspanntes Liegen im Salzwasser in einer ganz gemessenen und angenehmen Umgebung. Das Becken ist aus Polyester gefertigt. Es ist so konzipiert, dass keine Umweltreize, wie Licht, Schall, taktile Reize und Gravitation, eindringen können. Große Mengen von Epsomsalz sind dem Wasser beigemischt, dadurch entsteht eine optimale Mischung, die ein einwandfreies Floaten ermöglicht. Die Sole ist auf 35,5°C erwärmt. All dies erzeugt eine Umgebung, in der wir schnell und einfach das Gefühl der Entspanntheit und des Wohlbefindens erreichen. Das Floatarium ist für verschiedene Zwecke und auf verschiedenen Gebieten anwendbar; zum Bsp. für das völlige Entspannen, als Vorbeugung gegen Stress, für die medizinischen Zwecke, für die Verbesserung sportlicher Ergebnisse, fürs Lernen, etc.
Am Dr. Lillys Floatarium und dessen Auswirkungen auf das menschliche Körper und die Gedanken fanden nicht nur die Neurologen an den medizinischen Hochschulen, sonder auch Wissenschaftler anderer Wissensrichtungen ihr Interesse. Wegen der großen Interessiertheit der Forscher und der Vielzahl der Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet wurde im Jahr 1982 International REST Investigators Society - IRIS gegründet. Der Aufgabenbereich der IRIS: Erschaffung eines Kommunikationsnetzes, das allen Forschern und allen denen, die an REST interessiert sind, zugänglich ist und Organisation internationaler REST Konferenz, die jede drei Jahre stattfindet. Die an den Konferenzen vorgestellten Forschungen sind auch in Büchern veröffentlicht.
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